Magnetische Wimpern sind das Beauty-Produkt, das die Meinungen am stärksten spaltet, das ich je ausprobiert habe. Wer sie liebt, LIEBT sie – und wer sie nicht mag, MAG sie wirklich nicht. Die Idee dahinter klingt verlockend — kein Kleber, kein Bond & Seal, keine klebrigen Rückstände, die man abends entfernen muss. Stattdessen einfach ein Magnetstreifen auf jedem Wimpernband, der deine natürlichen Wimpern mit einer kleinen Applikatorzange zwischen zwei magnetischen Schichten einklemmt. Das Higu clace Set für $9.99 mit 4,6 Sternen versprach genau das – also habe ich es ausprobiert.
Das Set enthält zwei Paar Wimpern, den magnetischen Applikator und eine kompakte Aufbewahrungsbox. Die Wimpern selbst sind aus weichem Kunstnerz, die Magnetstreifen sind bereits im Band eingearbeitet. Jedes Paar besteht aus einem oberen und einem unteren Teil — du platzierst einen über deinen natürlichen Wimpern und einen darunter, und sie verbinden sich durch die Magnete miteinander, wobei deine natürlichen Wimpern dazwischen eingeklemmt werden.
Wie sie funktionieren – und wo es hakt
Der magnetische Applikator ist im Grunde ein gebogenes, pinzettenähnliches Werkzeug mit magnetischen Spitzen. Du legst die obere Wimper in die obere Backe und die untere Wimper in die untere Backe, positionierst das Werkzeug am Wimpernkranz und drückst zu. Theoretisch schnappen die beiden Streifen um deine natürlichen Wimpern herum zusammen und du bist in Sekunden fertig. In der Praxis bekomme ich sie nie bündig an meinen Wimpernkranz – sie sitzen immer zu weit oben auf meinen natürlichen Wimpern, um gut auszusehen.
Die Lernkurve ist nicht zu unterschätzen. Meine ersten drei Versuche sahen daneben aus – entweder zu weit vom Wimpernkranz entfernt (sichtbarer Spalt) oder ungleichmäßig (ein Ende höher als das andere). Beim fünften Versuch hatte ich sie in etwa zwei Minuten mit ordentlichem Sitz drauf. Der Trick ist, den Applikator in einem leichten Aufwärtswinkel zu halten und vom äußeren Augenwinkel nach innen zu arbeiten. Wenn du gerade von vorne rangehst, setzt sich der innere Winkel nie richtig.
Einmal drauf, ist der Halt überraschend fest. Ich würde den Magneten beim Snowboarden nicht trauen, aber soweit ich das beurteilen konnte, saßen sie ziemlich fest. Ich habe sie durch einen Abend mit Essen und Drinks getragen, und kein Streifen hat sich gelöst. Die magnetische Verbindung ist stark genug, dass du sie vergisst – kein Verrutschen, kein Lösen an den Ecken. Das Entfernen ist schmerzfrei: einfach die beiden Streifen vorsichtig auseinanderziehen, und sie geben deine natürlichen Wimpern ohne Ziehen frei.
Für wen sie geeignet sind (und wer sie lieber lassen sollte)
Wenn du dünne oder kurze natürliche Wimpern hast, haben Magnetwimpern einen schweren Stand. Die Magnete brauchen genügend natürliche Wimpern, um sie dazwischen einzuklemmen, und spärliche Wimpern bieten kaum Halt. Normale geklebte Fake Lashes haben bei meinem Lidtyp viel besser funktioniert. Wenn du volle, einigermaßen lange natürliche Wimpern hast, ist der Halt solide und der Kleber-freie Komfort wirklich befreiend.
Die Frage nach der Haltbarkeit: Als ich sie zusammengeklappt aufbewahrt und später auseinandergenommen habe, hat der Magnet eines der Bänder abgerissen. Bewahre die oberen und unteren Streifen getrennt in der Box auf, nicht zusammengeklickt. Die Befestigung des Magneten am Band ist die strukturelle Schwachstelle – sie überlebt nicht das wiederholte Auseinanderhebeln, wenn du sie zusammengelassen hast.
Wenn du täglich Wimpern trägst, werden Magnetwimpern deine Routine nicht ersetzen – Bond & Seal mit Wimpernclustern ist die einfachste Methode, die ich für den täglichen Gebrauch gefunden habe. Aber wenn du gelegentlich Wimpern trägst und Kleber hasst, lösen Magnetwimpern ein echtes Problem.
Vorteile, Nachteile und Fazit
Was mir gefallen hat: Sobald du die Platzierungstechnik raushast, ist das Auftragen tatsächlich schneller und sauberer als mit Kleber – keine klebrigen Finger, kein Warten, bis der Bond tacky wird, kein Rückstände entfernen. Der Halt ist stark genug für einen ganzen Abend. Die Wimpern sind wiederverwendbar – das Higu clace Set bietet zwei Styles zum Wechseln. Und mit $9.99 ist der Einstiegspreis niedrig genug, um ohne Reue zu experimentieren.
Was mir nicht gefallen hat: Die Lernkurve ist steiler, als die Verpackung vermuten lässt – rechne mit 3-5 Fehlversuchen, bis die Platzierung sitzt. Die Magnete sorgen für eine sichtbare Verdickung am Wimpernkranz, die aus der Nähe auffällt. Dünne oder kurze natürliche Wimpern bieten nicht genug Halt. Und du musst die Streifen getrennt aufbewahren, nicht zusammengeklickt, sonst lösen sich die Magnete vom Band.
Magnetwimpern sind kein universelles Upgrade gegenüber Kleber. Sie sind eine spezifische Lösung für eine bestimmte Person: jemand mit ordentlichen natürlichen Wimpern, der gelegentlich Fake Lashes trägt und Kleber hasst. Wenn das auf dich zutrifft, ist das Higu clace Set ein solider Einstieg. Wenn nicht, bleib bei dem, was funktioniert. Wenn du traditionelle geklebte Cluster bevorzugst, wirf einen Blick auf unseren DIY Wimpernverlängerungen-Guide für einen anderen Ansatz.

Higu clace Magnetische Wimpern
Kleberfreie Magnetwimpern mit Applikator — 2 Paar, weicher Kunstnerz, wiederverwendbar.
Zum Produkt — $9.99Wenn du dich dein ganzes Wimpernleben lang mit Kleber geplagt hast und halbwegs gute natürliche Wimpern hast, könnten Magnetwimpern deine Antwort sein.
| Produktdetails | |
|---|---|
| Marke | Higu clace |
| Typ | Magnetische Strip Lashes (Ohne Kleber) |
| Paare | 2 Paar mit Applikator |
| Material | Weicher Kunstnerz |
| Anwendung | Magnet-Sandwich (Oberer + Unterer Streifen) |
| Enthalten | Applikator-Werkzeug, Aufbewahrungsbox |
| Bewertung | 4,6 / 5 (über 2.000 Bewertungen) |
Nicht für jeden, aber für die richtige Person ein echter Gewinn.

